google-site-verification=afQeFc8x7WCIQPDzI_GEuCH4tjpovDMTuk0XRKseKok

SE und das authentische Selbst

Was genau ist bitte das Wahre, das Authentische Selbst?

Was ist jener Teil, der nicht nur jenseits eines Traumas existiert, sondern auch jenseits von unseren Persönlichkeiten, von unseren Ego-Strukturen, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind?

Jener Teil von Existenz, der in keiner Weise künstlich oder geformt daherkommt, sondern zeitlos und ewig. Die Ewigkeit, das immer Gültige, bildet die Wurzel für jedes Wesen, uns Menschen mit einbegriffen. Therapeutische Ansätze versuchen oft mit einem bestimmten Trauma, einer gewissen Krankheit, einer so oder so geformten Persönlichkeit oder einer versteckten Ego-Struktur zu arbeiten. Dabei verlieren sie jedoch die Verbindung zu dem, was letztendlich das wahre menschliche Wesen ausmacht.

Die Begleitung wird so zu einer Reparatur, zu einer Korrektur, zu einer Stabilisierung, einer verbesserten Funktionalität. In diesem Sinne ist es ein limitierter Zugang zum eigentlichen Wesen einer Person. Indem wir bewusst unseren Fokus auf das Authentische Selbst ausrichten, wird unsere Begleitung viel umfassender. Sie ist dann weit mehr als eine therapeutische Massnahme zum Entladen von zurückgehaltenen Energien aus früheren belastenden Lebensphasen. Das kann durchaus ein wertvoller Zwischenschritt sein, auf der Suche nach der Türe zurück zum Existenziellen. Auch die optimale Selbstregulation des Nervensystems ist in sich ein grosser Schritt in diese Richtung.

Je grösser die Kompetenz fürs Finden einer starken Kohärenz ist, desto mehr richtet sich das menschliche System auf ein Verbunden-Sein mit allem aus. Womit die Türe zum Kontakt mit dem grossen Ganzen aufgestossen wird, indem das Wahre Selbst zu Hause ist. Authentisch, einfach so wie es ist. Nicht wie es sein sollte oder müsste. Natürlich ist ein Trauma keine Vorbedingung fürs Eintauchen in diese zeitlose Ebene. Weil die Verbindung zum grossen Ganzen aber heutzutage in einer primär materiell ausgerichteten Welt vom Anfang des Lebens an meist kaum mehr gepflegt wird, braucht es oft einschneidende Erlebnisse, um diesen Fokus wieder ins Zentrum zu rücken.

Copyright 2019 Serpil Tümer
Diese Webseite nutzt Cookies für Funktions- und Statistikzwecke. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Verstanden